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Leichtathletik

Die Anfangsjahre


Die ersten Jahre in der Leichtathletik waren eher als Konditionstraining für den Tennissport gedacht. Mit acht Jahren nahm meine Mutter Freunde von mir und mich ins Ernst-Lehner Stadion mit. Sie wurde beim TSV Schwaben Augsburg als Trainerin angestellt und bildete durch uns ihre erste kleine Kinder-Leichtathletikgruppe.


Nach einer Weile hörten die Freunde aus meiner Nachbarschaft auf und neue Kinder kamen ins Training. So gab es jedes Jahr eigentlich immer neue Gesichter und neue Trainingskollegen.


Ich war als Kind im Training ziemlich anstrengend. Meine Mutter schickte mich oft auf die Bank, weil ich einfach nicht hören wollte. Bei Wettkämpfen konnte ich mich auch nicht beweisen, da ich geburtsbedingt immer einen Nachteil gegenüber den anderen Kindern hatte, die am Anfang des Jahres geboren wurden. So lag der Fokus lange Zeit im Tennis.

Von Kinderleichtathletik zum Wettkampfsport


Von Jahr zu Jahr wurden die Einheiten immer intensiver und umfangreicher. Es wurde weniger gespielt und man trainierte spezifischer. Langsam bildete sich eine Art Leistungsgruppe, die aus dem Hürdensprinter Philipp Deutsch, dem Basketballer Max Rud, den Sprintern Boan Wang und Oleg Cristev und mir bestand.


Mit Philipp zusammen trainierte ich bei meiner Mutter ziemlich intensiv. Wir beide waren die einzigen Athleten aus ihrer Gruppe, die die Quali für die Deutschen Meisterschaften erreichen konnten. Philipp schaffte die Norm ein Jahr vor mir und konnte da schon sehr viel Erfahrung sammeln. Ich begleitete ihn und meine Mutter nach Rostock und genoss die Atmosphäre.


Der Übergang zum Leistungssport geschah bei mir schließlich, als Stefan Wastian als Trainer zum TSV Schwaben Augsburg kam.

Stabhochsprung


Der Stabhochsprung war für mich eine lange Zeit die Hauptdisziplin. Inspiriert wurde ich von meinem Vater und dem Schnuppertraining bei Jürgen Hinterstößer im E-Kader.

Die Basis legte ich beim TSV Gersthofen bei Josef „Max“ Liepert, der mir, durch viele Wiederholungen, den Einstich beibringen konnte. Dadurch profitierte ich für die Zukunft.


Danach ging ich zur Leistungsgruppe von Matthias Schimmelpfennig und trainierte dort bis 2016. Der Stabhochsprung ist eine Disziplin, für die man sehr vielseitg trainieren muss. Schnelligkeit, Sprungkraft, Körperstabilität und Turnfähigkeit sind wichtige Aspekte, die man trainieren muss.. So konnte ich für den Sprint und für den Weitsprung sehr viel für die Technik und die Leistung dazu gewinnen.


Leider musste ich mich letztes Jahr entscheiden, auf welche Disziplin ich mich spezialisieren will. Deshalb fiel der Stabhochsprung weg.

Sprint


Der Sprint gehörte anfangs nicht zu meinen Lieblingsdisziplinen. Ich hatte das Gefühl, dass er mich für die anderen Disziplinen kaputt macht. Jedes mal tat mir etwas weh, hauptsächlich waren es die Beuger.


Das Verhältnis zum Sprint änderte sich, als mein jetziger Trainer Stefan Wastian 2015, beim TSV Schwaben Augsburg als Trainer anfing. Zunächst musste ich mich an den Wechsel von meiner Mutter zu ihm gewöhnen. Die Verbindung, die ein Athlet zu seinem Trainer haben muss, die ich mit meiner Mutter hatte, musste ich mit ihm erst aufbauen. Sie konnte sich in mich hinein fühlen, während Stefan anfangs noch Schwierigkeiten hatte.


Aber die Verbindung und das Vertrauen entwickelten sich schnell. Ich trainierte unter seiner Obhut hart und die Trainingseinheiten wurden immer spezifischer und intensiver.

Zusätzlich zu Stefans Heimtraining, trainierte ich ein mal die Woche mit dem Stützpunkttrainer Volker Herrmann. Mit dieser Kombination erreichte ich Zeiten, die ich mir nie vorstellen konnte.


Seit letztem Winter ist meine Motivation größer denn je. Meine Gedanken drehen sich seit Monaten nur um den Sprint und um die Zeiten. Die 10.40 habe ich mir diesen Winter vorgenommen, als noch fast keiner daran geglaubt hat und ich habe es durch den Glauben daran tatsächlich geschafft. Jetzt sind meine Erwartungen für die nächste Saison noch größer und mein Durst nach Training, Arbeit und Leistung ist nicht mehr zu löschen!

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